Skandinavien Special

Unberührte Natur und pulsierende Städte, endlose Sommer und endlose Winter: In Skandinavien können Urlauber faszinierende Gegensätze entdecken. Und das liegt nicht nur daran, dass dieser reizvolle Teil Nordeuropas aus mehreren Ländern besteht.

Urlaub in Skandinavien, Sweden West Coast

Westküste Schwedens © petersson / Image Bank Sweden

Inhaltsverzeichnis:

Skandinavien – die „gefährliche Halbinsel“

Geographisch betrachtet umfasst die Skandinavische Halbinsel Norwegen, Schweden und den Nordwesten Finnlands. Häufig und aus geschichtlicher Sicht wird auch Dänemark dazugezählt; seltener auch der Rest Finnlands, Island und die Färöer Inseln.

Die alten Römer machten es sich hier leichter: Als „Scadinauia“, also Schonen, bezeichneten sie einfach alles, was nördlich von Germanien lag. Dabei leitet sich der lateinische Name vom urnordischen Begriff „skaðinaujō“ ab, was so viel wie „die gefährliche Halbinsel“ bedeutet. Dabei dreht es sich aber nicht um die legendäre Wildheit der Wikinger. Vermutlich sind eher die gefährlichen Meeresströme, welche die schonische Halbinsel Skanör umspülen, gemeint – oder der tückische Nordwind.

Der Traum von der nordischen Einheit – damals und heute

Mit- und Gegeneinander: So lassen sich die verschiedenen historischen Phasen bezeichnen, die Skandinaviens Geschichtsschreibung geprägt haben. Bis in 11. Jahrhundert bestand die gemeinsame außenpolitische Linie vor allem darin, ausgedehnte Raubzüge in den europäischen Küstengebieten zu unternehmen. Diese reichten bisweilen bis nach Russland. Außerdem einte die Skandinavier die Ablehnung des Christentums: Sie hatten ihre eigenen Götter, und auf Erden verehrten sie statt des Papstes auch lieber die Jarle als reiche und mächtige Anführer ihrer Beutezüge.

Damit ist die besondere Einheit der skandinavischen Länder nicht durch Krieg oder politische Systeme entstanden, sondern quasi naturgegeben: Fast 900 Jahre lang waren die Länder in wechselnden Konstellationen unter verschiedenen gemeinsamen Herrschaften vereinigt – die Bewegung des Skandinavismus strebte hier zuletzt sogar den Anschluss Dänemarks an. Erst beim Zusammenbruch der schwedisch-norwegischen Union im Jahr 1905 kam es zu Spannungen. Krieg drohte und auch zwischen den Königshäusern kam es zum Bruch. Erst der Zweite Weltkrieg schuf wieder Gemeinsamkeit: Schweden, Norwegen und Dänemark verhielten sich neutral – wenn auch mit unterschiedlichen Sympathien gegenüber den kriegsbeteiligten Nationen. Außerdem wurde nach Kriegsende mit dem unabhängig gewordenen Finnland eine gemeinsame Linie im Bereich Wirtschafts-, Kultur- und Sozialpolitik intensiviert.

Doch im Jahr 1948, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, scheiterte der Plan einer Nordischen Verteidigungsunion: Finnland und Schweden hielten danach an ihrer Neutralität fest, während Dänemark und Norwegen zu Gründungsmitgliedern der NATO wurden. Im Nordischen Rat, dem alle Parlamente der nordischen Ländern und autonomen Regionen angehören, zeigt sich jedoch deutlich, wie eng die skandinavischen Länder bis heute verwoben sind.

Diese Verbindung bedeutet für Reisende meist, dass sie nicht nur ein Land, sondern ganz „Scadinauia“ in seiner Vielfalt, Naturverbundenheit und Schönheit lieben lernen. Dass Skandinavien für deutsche Reisende ein beliebtes Ziel für den Urlaub ist, belegt das folgende Umfrageergebnis:

Umfrage in Deutschland zu Urlaub in Skandinavien

Ziele vom Flughafen München

Tiefe Fjorde und steile Hänge, riesige Seen und grüne Wälder, Einöden und lebendige Städte, Naturschauspiel und kulturelle Sehenswürdigkeiten: Damit Urlauber all das und mehr entdecken können, starten die verschiedenen Fluggesellschaften vom Flughafen München aus nach

  • Kopenhagen (Dänemark)
  • Helsinki (Finnland)
  • Bodö (Norwegen)
  • Harstad/Narvik (Norwegen)
  • Oslo (Norwegen)
  • Tromsö (Norwegen)
  • Göteborg (Schweden)
  • Norrköping (Schweden)
  • Stockholm (Schweden)

Und während der Reisende selbst zu seinem skandinavischen Traumziel unterwegs ist, bleibt das Auto sicher am heimischen Flughafen:

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Stornierungen und Umbuchen sind jederzeit kostenlos möglich. ...mehr

Die beste Reisezeit? Etwas kompliziert, aber vielfältig

Die perfekte Reisezeit für Skandinavienurlauber hängt von der Region ab: Die Winter im Süden sind vergleichsweise mild, während der Mittwinter im Norden dunkel, lang und sehr kalt ist. Im Sommer wird es im Süden mäßig warm; dagegen ist der nordische Sommer zwar sehr kurz, aber dafür dank Mitternachtssonne deutlich wärmer.

Die beste Reisezeit für Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen

  • Dänemark: Trotz häufiger Niederschläge gelten die Monate von Mai bis Oktober als optimale Reisezeit.
  • Finnland: Sommerurlauber reisen von Juni bis August; Schneefans von Januar bis März.
  • Norwegen: Von Mai bis September ist die optimale Reisezeit im Süden; weiter nördlich verschiebt sie sich auf Juni bis August. Das Nordlicht ist zwischen November und Februar zu sehen, während Wintersportler von Dezember bis April auf ihre Kosten kommen.
  • Schweden: Sommerfrischler reisen am besten von Juni bis August; Wintersportler von Januar bis April. Der Februar gilt dabei als der kälteste Monat in Schwedens Hauptstadt Stockholm.

Mittsommer, Mücken und Meeresbrisen

Sommernachtspanorama der Altstadt von Stockholm

Regensicher ist Skandinavien zu keiner Jahreszeit. Außerdem gilt: Wenn die Mücken im Sommer das Binnenland erobern, lockt die Küste mit Badevergnügen.

  • Von Mai bis Anfang Juni ist Blütezeit im „größten Obstkorb des Nordens“: Jetzt erblühen Kirsch-, Apfel- und Birnbäume und bedecken Südschweden und Norwegens Fjordland mit einem Mantel aus Weiß und zartem Rosa. Das Wetter ist stabil und die noch schneebedeckten Berge bieten eine wunderschöne Kulisse für die frischen Blüten.
  • Von Anfang Juni bis Mitte August geht die Mitternachtssonne im Norden Skandinaviens nicht unter – hier drängen sich dann viele Urlauber, um das Schauspiel zu bewundern.
    Bis Mitte Juni lassen sich Finnlands Seen und Wälder noch relativ mückenfrei erkunden.
  • Von Mitte Juni bis Ende August ist Badesaison an der südlichen Küste: Die schwedischen Schärengewässer, die Sandstrände am Kattegat und die Felsbuchten Südnorwegens sind dank Meeresbrise mückenfrei. Und die Wassertemperaturen erreichen an geschützten Stellen bis zu 20° Grad Celsius.
  • Ab September nimmt die Mückenplage nahe der Seen, Flüsse, Sümpfe und Wälder wieder ab – zudem gilt der farbenprächtige Herbst besonders auf den Höhen des nordschwedischen Sarek als schönste Zeit des Jahres. Dabei gilt: Je weiter nördlich, desto strahlender das Farbschauspiel.
  • Ab Ende September gibt es Nachtfrost – und die Chance, die ersten grünlich wehenden Schleier des Nordlichts zu bewundern.
  • Von Mitte Dezember bis Ende April ist Lappland ein Traumziel für Wintersportler: Generell können Schneefreunde in ganz Skandinavien auf viel Weiß hoffen. Dabei werden arktische Minusgrade von bis zu -50° Grad Celsius dank trockener Kälte oft angenehmer empfunden als -5° Grad Celsius im feuchten deutschen Winter.
Polarlichter (Aurora borealis) in der Region Troms, Norwegen

Polarlichter (Aurora borealis) in der Region Troms, Norwegen

Urlaubsunterkunft: Frostiges Eishotel oder einsames Wochenendhäuschen?

Die Unterbringungsmöglichkeiten sind in Skandinavien so vielfältig wie die Region selbst: In den Städten locken Luxushotels mit allem Komfort. Alle, die zu Fuß unterwegs sind, dürfen außerdem das berühmte „Jedermannsrecht“ in Anspruch nehmen und ihr Zelt überall in der freien Natur aufstellen.

Für Reisende, die mit Wohnmobil, dem Auto oder anders motorisiert unterwegs sind, gibt es zahlreiche Campingplätze. Wer weder im Zelt, noch im Wohnwagen schlafen will, kann außerdem von einer liebenswerten landestypischen Marotte profitieren: Denn viele Schweden und Norweger besitzen ihr eigenes Wochenendhäuschen. Die Ausstattung der kleinen Hütten reicht von spartanisch – ohne Strom und fließend Wasser im Bach nebenan – bis hin zu luxuriös. Damit findet sich für jeden Geldbeutel etwas Passendes. Außerdem bieten die kleinen Hütten durch abgeschiedene Lage mit eigenem Ruderbootanleger oft ein einzigartiges Reiseerlebnis.

Apropos einzigartig: Hoch im Norden kann man sogar in Iglus und Eishotels übernachten.

Eishotel, Schweden

Icehotel Jukkasjärvi © D.Soszka

Aktivitäten in Skandinavien

Skandinavien ist ein Paradies für Fans von Outdoor-Sportarten. Zwischen November und Mai finden insbesondere Wintersportler in Norwegen, Schweden und Finnland ein vielfältiges Angebot vor. Doch auch im Sommer gibt es viele Möglichkeiten, den Urlaub aktiv zu verbringen.

Touren mit dem Hundeschlitten

Zu den modernen skandinavischen Wintervergnügen zählt seit den 1970er Jahren auch der Hundeschlittensport, der seine Ursprünge in Nordamerika und Sibirien hat.

In den schneereichen Monaten bieten Schlittenhundefarmen und –kennels in ganz Nordskandinavien, vor allem in Lappland, Übernachtungen inklusive Fahrten für Touristen an. Teilweise sind diese Kombipakete auch über deutsche Reiseveranstalter buchbar. Die Gäste können entweder als Beifahrer mit dem Hundeschlitten mitfahren – oder aber, wenn sie ein wenig mehr Zeit mitbringen, gleich selbst ein Training zum Schlittenhundeführer (einen sog. „Musher“-Kurs) absolvieren. Achtung: Eine gewisse Fitness ist, auch wenn man sich lediglich stehenderweise auf dem Schlitten fortbewegt, Voraussetzung. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, das Lenken des Gefährts, das Führen der Hunde – all das kann der Konstitution durchaus zusetzen.

Huskies, Polarhunde, Wintersport, Schlittenhunde

Beliebter Wintersport: Das Fahren mit dem Hundeschlitten © Stefan Schievelbein/freeimages.com

Der „Musher“ kommuniziert in erster Linie durch Rufe mit dem Leithund. Das ist ein erwachsenes, mental ausgeglichenes und körperlich starkes Tier. Im Normalfall kennt es die Kommandos seit der Welpenzeit; ein guter „Musher“ muss dennoch immer wieder zeigen, dass er sich dem Leittier gegenüber durchsetzen kann. Und zwar nicht mit Gewalt, sondern mit Ruhe und Konsequenz, damit Mensch und Tier miteinander harmonieren. Den Leitrüden oder die Leithündin vorher kennenzulernen; zu wissen, ob man es eher mit einem forschen oder einem eher vorsichtigen Charakter zu tun hat, ist also ratsam. Die meisten Schlittenhunde in Europa sind übrigens Huskies, während in den arktischen Regionen Kanadas und der USA häufiger die kräftigeren Alaskan Malamutes eingesetzt werden.

Doch egal, ob „Musher“-Training oder Tagesausflug als Beifahrer: Eine Hundeschlittenfahrt über die tiefverschneiten Ebenen Skandinaviens ist ein einzigartiges Naturerlebnis sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Anbieter von Huskytouren

Angebot URL Beschreibung
SkandAktiv skandaktiv-reisen.de Das Reise-Portal SkandAktiv war ursprünglich als reine Informationsseite gedacht und wurde nach und nach auch um einen kommerziellen Teil erweitert. Heute kann man über die Seite eine Vielzahl von Reisemöglichkeiten in Skandinavien buchen – unter anderem gibt es auch diverse Angebote von Huskytouren. SkandAktiv zeichnet sich dadurch aus, dass es hier keinen Urlaub von der Stange gibt. So bleibt auch bei den fertig organisierten Reisen reichlich individueller Freiraum.
Husky Toni Nordschweden/ Jämtland www.husky-toni.at Das Unternehmen „Husky Toni“ wurde im Jahre 2000 von seinem Namensgeber Toni Kuttner gegründet. Husky Toni wie ihn alle nennen, bietet seitdem exklusive Erlebnisse mit seinen Huskies in Österreich und seit 2013 auch in seinem Huskycamp in Nordschweden für Einzelpersonen und Gruppen an. Ob Sommer oder Winter ist ein Erlebnis mit ihm und seinen Huskies eine Reise wert.
Husky Farm Veijejaur www.husky-farm-veijejaur.se Der Hunde wegen sind Uschi Schulze und Steffen Neumann 2002 nach Schweden/Lappland ausgewandert. Die Huskyfarm Veijejaur ist ein kleines Familienunternehmen, das ein individuelles Urlaubserlebnis garantiert. Ob Sommer oder Winter, der Norden Schwedens ist immer eine Reise wert. Herzlich Willkommen!
Snowtrail Dogcamp - Gällivare/Schweden www.snowtraildogcamp.com Weit weg von der Hektik der Zivilisation begrüßt Sie Lotti Meier im Snowtrail Dogcamp im hohen Norden Schwedens. Lernen Sie Lappland im Winter oder im Sommer kennen. Das Snowtrail Dogcamp bietet ein vielfältiges Angebot, mit dem Sie jede Jahreszeit Lapplands erleben können. Im Winter mit Schlittenhunden, im Sommer zu Fuß oder mit dem Kanu. Die kleine, gemütliche Lodge befindet sich fernab jeglicher Zivilisation mitten in der schwedischen Wildnis ca. 150 km nördlich des Polarkreises zwischen Kiruna und Gällivare.
Nordträume Reisen www.nordtraeume-reisen.de Nordträume Reisen bietet seinen Gästen spannende Abenteuer im Schnee: mehrtägige Huskysafaris, Kombi-Reisen mit Hundeschlitten-, Rentierschlitten- und Schneemobiltouren oder Polarlichter Reisen. Auch das kalte Eishotel und das ausgefallene Baumhotel können Sie hier buchen. Wer lieber im Sommer reist, findet Aktiv- und Rundreisen, Fahrrad- und Kanutouren.
fintouring www.finnhusky.de Die Ruhe und Freiheit des finnischen Lapplands erleben: Mit fintouring, dem Spezialisten für Finnlandreisen seit über 40 Jahren, kann man z.B. auf einer Huskysafari das Knirschen der Kufen im Schnee und das Stapfen der Hunde hören. Und auch dem Auge wird abends auf "Nordlichtjagd" vielerlei Atemberaubendes geboten. Einen langen Atem braucht man dank fintouring auch nicht: Schließlich reicht ein einziger Klick, um auf facettenreiche Anregungen zu stoßen und märchenhafte Urlaubstage zu buchen: Denn das Angebot der Seite ist nahezu genauso weit und bezaubernd wie die grenzenlos scheinenden Schneelandschaften, und die mal schneiend verhangenen, mal klaren und sternbehangenen Himmel des Lapplands.

Reiturlaub in Skandinavien

Ein Reiturlaub ist die richtige Wahl für Naturfreunde mit einer Leidenschaft für Pferde. Wer hoch zu Ross die unvergleichlichen Landschaften in Europas Norden erkunden will, hat eine große Auswahl an Routen und Herausforderungen an das reiterliche Können. Es sollten bereits sichere Reit-Kenntnisse mitgebracht werden, denn gerade bei mehrtägigen Trails ist neben guter Kondition auch Sattelfestigkeit erforderlich, damit das Reit-Abenteuer ohne Muskelkater und unliebsamem Bodenkontakt erlebt werden kann.

Für Anfänger bietet sich eher eine geruhsame Kutschfahrt an. Mit ein oder zwei PS geht es je nach Urlaubsregion an den glitzernden Meeresstrand oder durch die einsame Wildnis. Kinder können bei einem geführten Ausritt auf braven Ponys erste Pferde-Bekanntschaft machen. Auch Reitunterricht wird vielerorts angeboten, doch sollte man sich vorab nach der Unterrichtssprache erkundigen, damit die Instruktionen auch verstanden werden.

Reiterferien in Finnland

Reiterferien in Finnland © VisitFinland


Für erfahrene Reiter sind mehrstündige Ausflüge zu Pferd ein Highlight. Diese werden von lokalen Reitbetrieben organisiert und können entweder vor Ort oder bereits im Vorfeld über deutsche Anbieter von Reiter-Reisen gebucht werden.

Gute Kondition sollten Sie bei mehrtägigen Pferdesafaris mitbringen. Diese werden in fast allen Regionen Dänemarks, Schwedens, Finnlands und Norwegens angeboten. Dabei reiten Sie den ganzen Tag durch die nahezu unberührte Natur und erleben die Schönheit der einsamen Wildnis. Übernachtet wird entweder auf Höfen, im mitgeführten Zelt oder in einfachen Hütten. Die Pferde sind zumeist trittsichere Isländer oder andere lokale Rassen wie Fjordpferde.

Die beste Reisezeit für den Reiturlaub ist von Juni bis September. Gerade im Norden Skandinaviens sind nächtliche Ausritte während der berühmten „weißen Nächte“ Anfang Juli, wenn die Sonne nicht untergeht, ein besonderes Erlebnis. Doch auch im Winter können Reiter unvergessliche Reittouren durch viel Schnee genießen.

Anbieter von Reitreisen

Angebot URL Beschreibung
Infos zu Reiterreisen in Schweden www.visitsweden.com Das schwedische Tourismusportal gibt einen Überblick zu den Möglichkeiten eines Reiterurlaubs in Schweden und wertvolle Hinweise auch für Reitferien mit Kindern.
Norwegen Service - Faszination Norwegen www.norwegenservice.net Der Norden Europas zeigt sich in Norwegen facettenreich. Zahlreiche Aktivitäten laden Reisende zu einem Besuch Land und Leute kennenzulernen - beispielsweise bei ausgefallenen Touren beim Wanderreiten. Norwegen-Service gibt hierbei Tipps rund um den Norwegen-Urlaub.
Pferdezucht und Reiterferien am Hof Hrafnkelsstaðir www.reiten-in-island.de Im schönen Borgarfjörður liegt der Hof Hrafnkelsstaðir. Neben der Pferdezucht bietet Monika Kimpfler mit ihrer Familie unvergessliche Reiterferien an. Eineinhalb Stunden von Reykjavik entfernt befindet sich der Hof mit 140 Pferden. Besucher können dort eine oder mehrere Wochen mit verschiedenen Arten der Verpflegung verbringen.
Ferienhaus Solgarden in Smaland www.ferienhaus-solgarden-schweden.de Im schwedischen Smaland bieten zahlreiche Reiterhöfe Tagesausritte auf gutmütigen Pferden an, die sich für die ganze Familie eignen. Die Touren finden unter verschiedenen Mottos statt. Zu diesen gehören unter anderem Mittsomernachts- sowie Troll-und-Wald- Touren, welche sich am besten vom Ferienhaus Solgarden in Smaland erreichen lassen.
Pferd und Reiter www.pferdreiter.de Bei Pferd& Reiter finden Erwachsene und Familien verschiedene Reiterreisen rund um den Globus. Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene werden in der Standard-Reitweise, im Freizeit- und Dressurreiten sowie im Westernreiten angeboten. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Reitern werden diese weltweit und v.a. zahlreich in Skandinavien angeboten.

Jagen in Skandinavien

Die ausgedehnten Wälder Skandinaviens mit ihrem großen Tierbestand lassen die Herzen passionierter Jäger höher schlagen. Vor allem Schweden lockt mit Angeboten rund um die Jagd viele Reisende. Das liegt vor allem daran, dass Jagen dort schon fast ein Nationalsport ist. Von neun Millionen Einwohnern gelten 300 000 als Jäger. Die Jagdsaison geht von Herbst bis Februar.

Geschossen werden sowohl zahlreiche Vogelarten wie Auerhahn, Moorschneehuhn, Haselhuhn, Schneehuhn, Birkhuhn, Gans und Ente, als auch Wildtiere wie Rehbock, Elch, Rentier, Rotwild, Dammhirsch, Wildschwein, europäisches Bison und Biber.

Besonders beliebt in Schweden: Die Elchjagd. Da der Elch bei hoher Fortpflanzungsrate kaum noch natürliche Feinde (das sind: Bär, Wolf oder Luchs) hat, stellt die Bejagung keine Gefahr für den Fortbestand dar. Die Jagd dient vielmehr der Regulierung des Bestands, der bei rund 250 000 Tieren liegt. Das war in früheren Zeiten einmal anders, doch mittlerweile hat Schweden die höchste Elchdichte weltweit. Elche selber sind nicht nur eine Gefahr im Straßenverkehr, sie richten auch große Schäden an Waldpflanzungen an, da sie vorzugsweise junge Triebe abfressen. Daher werden jedes Jahr rund 90 000 Tiere geschossen, und nicht nur Einheimische, sondern auch Gäste dürfen an der Jagd teilnehmen.

Finnland hingegen ist das einzige Land Europas, in dem der Weißwedelhirsch gejagt werden darf. Das Jagdgebiet etwa 120 km westlich von Helsinki ist 5.500 ha groß und liegt in einer typisch skandinavischen Waldlandschaft. Und in Dänemark können Sie Ihren Traum von der Jagd auf Rothirsche in freier Wildbahn verwirklichen.

Jagen in Skandinavien

Jagen in Skandinavien © Pixabay (Klimkin)


Wenn Sie Ihre eigene Waffe zur Jagd mitnehmen möchten, ist dies mit einigem behördlichen Aufwand verbunden. Sinnvoller kann es sein, eine Waffe vor Ort zu leihen. Darüber hinaus müssen Sie die jährliche Jagdhegegebühr entrichten. Ein spezialisierter Reise-Anbieter wird Sie über die erforderlichen Formalitäten aufklären, damit Ihr Jagdausflug ein voller Erfolg wird.

Hier finden Sie einige Empfehlungen an Jagd-Reisen-Anbietern

Angebot URL Beschreibung
Zur Einfuhr von Jagdwaffen www.swedenabroad.com Bedingungen zur Einfuhr, Antragsformulare und Behörden werden hier übersichtlich dargestellt
Nordjagd - Jagdabenteuer in Skandinavien www.skandinavien-jagd.de Die nordischen Nachbarländer laden mit ihren abwechslungsreichen Landschaften, den weiten und dunklen Wäldern, klaren Seen, freundlichen Gastgebern und einem großen Wildtierbestand zu Jagdreisen in besonderer Atmosphäre ein. Durch die guten Kontakte von Veranstalter Michael Jüngling zu verschiedenen Jagdcamps und der regelmäßigen Präsenz vor Ort, können Jäger exklusive Abenteuer erleben.

Welches skandinavische Land ist das Richtige?

Bei all den Möglichkeiten und saisonalen Besonderheiten fällt es gar nicht leicht, das richtige Land und die richtige Region auszuwählen. Kriterien können sein: Mag man felsige Küsten und atemberaubende Landschaften, ist man in Norwegen sicherlich richtig. Liebt man die grüne Natur oder entspannte Kajaktouren, findet man in Schweden oder Finnland das passende Urlaubsziel. Ist man mit Kinern unterwegs, muss man vielleicht nicht ganz so weit in den NOrden fahren, um Skandinavien zu erleben. Wir haben die einzelnen Länder für sie genauer betrachtet und stellen sie in einzelnen Beiträgen in unserem Skandinavien Special vor: